Beamer Anzeigeverfahren: Wie funktionieren Beamer?

Beamer Anzeigeverfahren: Wie funktionieren Beamer?

Meine neue Webseite nimmt langsam gestallt an. Darum möchte ich heute gerne etwas Zeit für meinen ersten Beitrag verwenden und vorerst nicht weiter an dem Layout meiner Webseite basteln. Darum lege ich direkt los: Heute würde ich gerne mal auf die grundlegenden Funktionsweisen von Beamern eingehen. Es gibt da nämlich eine ganze Menge verschiedener Verfahren mit deren Hilfe Beamer die Bilder erzeugen und projizieren. Ich habe unter der Rubrik Anzeigeverfahren begonnen, die wichtigsten technischen Verfahren von Projektoren zu beschreiben. Es gibt eigentlich sieben bekannte Anzeigeverfahren. Ich möchte diese Anzeigeverfahren bzw. deren Funktionsweisen hier nur einmal kurz in einem Satz erklären, die ausführlichen Informationen findet ihr dann auch in der dazugehörigen Rubrik “Anzeigeverfahren”.

Beamer Anzeigeverfahren: Wie funktionieren Beamer?

o Eidophor-Systeme
Funktionsweise: Das Licht einer leistungsstarken Xenon-Gasentladungslampe wird in einen Hohlspiegel gelenkt. Demgegenüber ist eine Sammellinse oder besser gesagt das Objektiv positioniert, welches alle Lichtstrahlen auf den Bildschirm projiziert. => siehe auch Eidophor-Beamer

o Röhrenprojektoren
Funktionsweise: Anders als bei digitalen Projektoren (z.B.: LED-Beamer, LCD-Beamer oder DLP-Beamer) wird bei einem Röhrenprojektor keine Glüh- oder Metalldampflampe zur Lichterzeugung verwendet. Ein Röhrenprojektor wirft das von drei Elektronenstrahlröhren erzeugte Licht mit Hilfe von sehr lichtstarken Optiken direkt auf eine Leinwand. Eigentlich wird das Bild eines Röhrenbeamers aus drei jeweils einfarbigen Fernsehbildern erzeugt. Die Bilder dieser Fernseher werden deckungsgleich auf eine Leinwand geworfen und können dort als Großbildprojektion betrachtet werden.

o LCD-Beamer
Funktionsweise: LCD Beamer können auch als Flüssigkristallprojektoren bezeichnet werden (LCD: liquid crystal display). Sie funktionieren eigentlich genau so wie ein Diaprojektor. Anstelle eines Dias werden hier lediglich eine oder mehrere transparente Aktivmatrix-Flüssigkristallanzeigen eingesetzt. => siehe auch LCD-Beamer

o DLP-Beamer
Funktionsweise: DLP-Projektoren (DLP: Digital Light Processing) nutzen sogenannte Digital Micromirror Devices (DMD). DMDs sind integrierte Schaltungen, auf denen sich für jeden einzelnen Bildpunkt ein sehr kleiner kippbarer Spiegel befindet. Das Bild entsteht durch gezieltes Steuern der Kippspiegel durch elektrische Impulse, so dass das Licht in Richtung der Projektionsoptik gelenkt wird.

o LED-Beamer
Funktionsweise: Bei LED-Beamern werden LEDs (LED: Light Emitting Diode) als Lichtquelle verwendet. Sie projizieren das Bild an eine Leinwand.

o LCoS-Projektor
Funktionsweise: LCoS-Beamer (LCoS: Liquid Crystal on Silicon) verwenden ebenfalls Flüssigkristallanzeigen zur Bilddarstellung. Allerdings werden die LCDs im reflexiven Modus genutzt. Die Projektionsoptik ist im Prinzip gleich der eines DLP-Beamers, weil die Flüssigkristallanzeigen auf einem Reflektor angebracht sind. Die Ansteuerungselektronik liegt unter dem Reflektor.

o Laser-Projektoren
Funktionsweise: Laser-Beamer wurden bislang nur für den professionellen Markt entwickelt. Sie ermöglichen den Bildaufbau durch einen modulierten und schnell abgelenkten Laserstrahl. Eigentlich darf man hier gar nicht von einem Beamer oder Projektor sprechen. Technisch gesehen wird hier nämlich nicht projiziert – die Objektive dienen allein dem Zweck der Strahlaufweitung und nicht dem Zweck der Abbildung.